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Los-Nr.: 2177 + grösser - kleiner |
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2177 - 1 Sgr. dunkelrosa, prachtvoller Dreierstreifen auf Recobrief (dieser mit Gebrauchsspuren, ein seitliches Klappenteil fehlt und Adreßname überschrieben) mit Schleswig-Holstein-K2 "Uetersen" vom 28.10.67 nach Kiel. Als Ergebnis des 1866er Krieges wurden die Herzogtümer Schleswig und Holstein zum 1.1.1867 preußische Provinz, die eigenen Marken behielten jedoch ihre Gültigkeit bis zum Ende der preußischen Post zum 31.12.1867. Preußische Marken waren zwar ab dem 2. Februar 1867 in Schleswig-Holstein frankaturgültig, wurden aber - mit Ausnahme der Lieferung von 3 Sgr.-Werten an vereinzelte Postämter (lt. Krötzsch-Handbuch) - nicht an den dortigen Postschaltern verkauft und mussten somit von aussen eingeführt werden. Reine preußische Frankaturen sind daher größte Seltenheiten, zumal aus einem kleineren Ort. Es handelt sich hier nach dem "Gerwischkehmen"-Brief um das teuerste und wertvollste Stück (DM 29.000,-) aus der Slg. von Prof. Brühl (Mohrmann 1986, danach ex Slg. Müller) und um ein Unikat. Sign. Schmitt und Attest Jäschke-L.,ex Slg. Erivan Haub, Foto siehe Katalog-Rückseite Attest siehe Abbildungen.( ) - Katalog: 16(3) (Ausruf: 3000,--)
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