3 Kr. rosa, senkrechter Fünferstreifen mit K2 "Saeckingen", seltene Einheit, die obere Marke links etwas bügig, sonst tadellos, ex 103. Rauhut 2007, ex Slg. Haub, einzig registrierter Fünferstreifen dieser Art (bei uns registriert seit der Ebel-Auktion 9/1954), Fotoexp. Stegmüller
3 Kr. karminrosa, zwei Prachtstücke, nebst Taxis 3 Kr. karmin als 9 Kr.-Frankatur mit NS "36" und Neben-K2 "Emmendingen" auf Brief nach Offenbach, nach dem Stempeln wurde der Irrtum bemerkt, die Taxis-Marke mit Federzug entwertet und auf dem Brief hs. "ungültig, noch 6" (Kreuzer) vermerkt, einzig bekannte "echte" Mischfrankatur mit Baden- und Taxis-Marken, sign. Unverferth und Attest Flemming, aus den Sammlungen Reitmeister, de Cock, Junium usw.
3 Kr. rosa, Plattenfehler "rechte untere Bildecke beschädigt", auf Kabinettbriefstück mit seltener Fremdentwertung durch Württemberg-K2 "Baiersbrunn", sign. Krause, Unverferth (Referenz: Ebel-Auktion 3/1979)
9 Kr. rotbraun, etwas fehlerhaftes Exemplar auf nicht zugehöriger Unterlage mit Bahnpost-K1 "Strasburg-Appenweier". Es handelt sich wohl um den seltensten Bahnpost-K1 von Baden und um ein Unikat als Markenentwertung, ex Reitmeister, Bloch (Zuschlag Kruschel 1985 = DM 2600,-!)
9 Kr. gelbbraun, doppelseitiger Druck, optisch schöne Marke mit zentrischem K2 "Baden", obere Zahnreihe und rechts unten drei Zähne ergänzt, dennoch dekorative Gesamtwirkung. Da der erste Druck zu schwach war, wurde aus Sparsamkeitsgründen der Druckbogen gewendet und rückseitig ein zweites Mal bedruckt. Wahrscheinlich ist nur ein Bogen dieses doppelseitigen Drucks an das Postamt in Baden ausgeliefert worden, denn von den sechs registrierten Exemplaren zeigen vier den NS "8" und zwei den K2. Literaturbekannte Baden-Rarität, im Baden-Handbuch abgebildet und nach unserem Register zuerst angeboten 1979 anläßlich der Versteigerung der Sammlung von König Carol von Rumänien in Madrid, danach u.a. Schöpke + Lange 1984 (DM 25.000,-!). Mi. 7500,-, Attest Stegmüller
9 Kr. dunkelbraun, sehr schöne tiefe Farbe, im Paar auf dekorativem Reco-Couvert von Carlsruhe (Ra2 und Zackenkranz-NS "177") nach Manchester/England. Kleine Eckausbesserung oben links bzw. Einriß rechts oben, optisch ein sehr schöner Brief, eine Paarfrankatur dieser Marke gehört zu den Baden-Seltenheiten und liegt mir erstmalig vor. Sign. Seeger und Attest Stegmüller. Mi. 2500,-
18 Kr. grün, repariertes Exemplar mit hierauf wahrscheinlich einmaliger Entwertung durch Schreibschrift-L1 "Chargé", sign. Unverferth u.a.
18 Kr. grün, Kabinettstück mit NS "79" und K2 "Lahr" auf Faltbrief der 2. Gewichtsstufe nach Frankfurt, adressiert an das Bankhaus Bethmann (Adressname überschrieben, was bei einem Verkauf eines Teiles der Firmenkorrespondenz Bedingung war). Aus der 100. Rauhut-Auktion 2006, Attest Brettl. Mi. 4000,-
18 Kr. dunkelgrün, Prachtstück mit klarem Zackenkranz-NS "177", unten waren einige Zähne um den Briefrand gebogen und zeigen somit leichte Knitter (belanglos), je tadellos sign. Pfenninger, Seeger, Krause und Attest Stegmüller. Mi. 3000,-
30 Kr. gelborange, senkrechtes Paar auf Kabinettbriefstück mit K2 "Mannheim", sign. Thier, Bühler und Attest Brettl. Mi. 7500,- (Referenz: Rapp-Auktion 1982)
30 Kr. gelborange, optisch wundervolles Exemplar mit ideal zentrischem K2 "Lahr". Trotz vorzüglichem Attest Englert sowie besten Prüfungen Köhler, Kruschel (gekauft dort für über 3000,- DM) und Pfenninger, ist ein ergänzter Zahn anzusagen gemäß Fotoexp. Stegmüller, dennoch Liebhaberstück, aus der 114. Rauhut-Auktion 2008. Mi. 3000,-
3 Kr. rosa als Nachsendefrankatur auf Brief aus Basel, von dort mit Schweiz "Sitzende Helvetia" 10 C. rosa von Basel, 3. Januar 1871, nach Rötteln bei Lörrach gelaufen, von dort wiederum mit Postablagestempel "Lörrach-Haagen" sowie Markenentwertung der 3 Kr. rosa mit K3 "Basel Badischer Bahnhof" am 5. Januar nach Basel retour gelaufen. Leichte Gummispuren im philatelistisch völlig unzureichendem Attest Guinand genauso wenig erwähnt wie der wichtigste Aspekt dieses Briefes überhaupt: es handelt sich um einen im Grenzrayon (Ra1 "R.L.") hin und her gesandten Brief, in dieser Form m.E. Unikat
7 Kr. blau, perfektes Exemplar in seltener Verwendung auf vollständigem "Laufzettel" (dieser Gebrauchserhaltung) 1870 mit K2 "Gottmadingen", innen K2 "Gailingen" und Postablage "Gailingen-Büsingen"
Landpost 1 Kr. schw./gelb per zwei (einmal leichte Druckstelle), sowie 3 Kr. schw./gelb mit Plattenfehler "MARKZ", auf Nachnahmebrief (wie oft ohne Seitenklappen) mit Ra2 "Buehl" nach Kappel im eigenen Landbezirk, erst zwei Tage nach Aufgabe mit den Marken beklebt. Eine seltene Kombination (ex Haub, Zuschlag 2700,- Euro), Attest Englert "tadellos"
Landpost 3 Kr. schw./gelb, perfektes Exemplar auf Güter-Anmeldezettel (für ein Fass Wein aus Heidingsfeld) mit K2 "Grünsfeld" 1870 und nebengesetzt der Ovalstempel "Gr. Bad. Güter-Exp. Grünsfeld" mit Waage (innen schwarz-blauer Billet-Ra2). M.E. einmaliges Poststück mit dem Güter-Expeditions-Waagestempel. Attest Stegmüller
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