2 Sgr. schw./blau, Fünferstreifen und Paar, nebst 1 Sgr. schw./rosa, auf seitlich nicht ganz komplettem Land-Expreßbrief mit NS "1450" und Ra2 "Stralsund" nach Lanken im Landbestellbezirk von Putbus auf Rügen. Zwei Marken mit je einseitig angesetztem Rand und die vierte Marke des Fünferstreifens mit zugezogenem Riß bzw. linke Marke Bugspur, dennoch ein wahrscheinlich einmaliger Landexpreßbrief mit dieser Frankatur. Das einfache Porto von Stralsund nach Putbus betrug 1 Sgr., so dass der Absender für die Strecke von Putbus nach Lanken (heute Lancken) weitere 15 (!) Sgr. Landexpreß-Botenlohn vorausfrankierte (12km Entfernung Luftlinie), insofern eine nicht erklärbare Frankatur, Attest Jäschke-L., ex Slg. Erivan Haub
Attest siehe Abbildungen.
2 Sgr. schw./blau, aufgrund der Qualität offensichtlich "wiedergefundene" sog. "Portemonnaie-Marke", diese vorschriftsgemäß noch mit NS "373" entwertet trotz Einzugs der Nummernstempel zum 31.3.1859, in Mischfrankatur mit 1 Sgr. karmin, Gittergrund, diese mit Ra2 "Elberfeld", auf Brief vom 8.4.1859 nach Pesth/Ungarn. Seltene Stempel-Kombination
2 Sgr. schw./blau, gut geschnitten, nebst sehr breitrandig achteckig geschnittenem Oktogon-Ganzsachen-Ausschnitt 4 Sgr. rotbraun, auf Prachtbriefstück (in der Durchsicht leicht getönt) mit NS "103", sign. Banker, Grobe. Mi. 500,- ++
2 Sgr. schw./blau, der amtliche Neudruck von 1864 gebraucht mit zartem blauem K2, wahrscheinlich von Berlin, nur wenige Exemplare bekannt, Mi. "-.-", ex Gunn, sign. Drahn, Kruschel
3 Sgr. schw./gelb, breitrandiges Prachtstück vom rechten Bogenrand (unbed. Reinigungsspuren) mit Orts-K2 "Coeln" klar, Fotoexp. Jäschke-L., ex Slg. Erivan Haub
Attest siehe Abbildungen.
3 Sgr. schw./gelb, perfektes Exemplar auf schön adressiertem Couvert mit gutem Schlesien-NS "1139" und K2 "Pilgramsdorf", ex Slg. Erivan Haub
Zwei Kopf-Ganzsachen 3 Sgr. orange im guten Großformat aus gleicher Korrespondenz von Bromberg (auch je vs. gleicher Absenderstempel) je nach Berlin. Einmal nur mit Bahnpost-L1 "Bromberg", das andere Couvert mit Zusatzfrankatur 3 Sgr. schw./gelb, NS "191" und Ra2 als Doppelbrief, sign. Banker
3 Sgr. schw./dunkelgelb auf Kabinett-Couvert mit seltenem NS "868" in der guten Bahnhofs-Type mit feinen Ringen und breiten Ziffern, Neben-Ra2 "P. Lissa Bahnhf." 1857 (erst in 3/57 eingeführt!), ex Slg. Erivan Haub
3 Sgr. schw./dunkelgelb, Kabinettstück mit Federkreuz-Entwertung und hs. Bahnpost-Aufgabevermerk "Bonn 3/10" (1857) auf Brief nach Berlin
3 Sgr. schw./dunkelgelb, perfektes Exemplar auf Brief (ohne Seitenklappen) mit gutem Berliner Bahnpost-NS "104" in der Type mit großen Ziffern sowie handschriftlicher Aufgabe "Magdeburg d. 20/11 51", ex Slg. Erivan Haub
3 Sgr. schw./dunkelgelb, Luxusstück mit ideal zentrischem NS "1096" (Stahltype) und Rötelstrich auf Ganzsache 1 Sgr. rosa (winziger Randriß), mit Ra2 "Oppeln" als Paketbrief nach Breslau, ex Slg. Erivan Haub
Attest siehe Abbildungen.
4 Pfg. grün, Neudruck II von 1873, großes linkes Randstück mit Plattennummer "1", sign. Metzer und Fotoexp. Jäschke-L., ex Slg. Erivan Haub
Attest siehe Abbildungen.
4 Pfg. grün, Luxusstück mit klarem Ra2 "Frankenstein" auf kpl. blauer Drucksache mit weißem Streifband nach Freiburg, sign. Krause, Banker
1 Sgr. rosa, gut sichtbarer Plattenfehler "Rand links über Wertziffer 1 gebrochen" auf Kabinettbriefstück mit NS "103" (Berlin), Fotoexp. Brettl. Mi. 750,-
Attest siehe Abbildungen.
1 Sgr. rosa, Kabinettpaar mit NS "1369" und Neben-Ra2 "Schwedt" auf Ganzsache 1 Sgr. rosa (in den Eckchen kl. Flecken), sign. Metzer, ex Slg. Erivan Haub
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