1 Sgr. rosa und 3 Sgr. schw./dunkelgelb, Kabinettstücke auf Vorderseite von Post-Ins.-Doc. mit NS "444" und Neben-L2 "Friedland" 1855, ex Slg. Erivan Haub
1 Sgr. schw./rosa, angeschnittenes Exemplar in seltener Mischfrankatur mit nächste Ausgabe 2 Sgr. blau auf etwas fleckigem Postvereinsbrief mit NS "258" und K2 "Coeln" nach Wien, sign. Flemming
1 Sgr. schw./dunkelrosa und 3 Sgr. schw./gelb auf Luxus-Post-Ins.-Doc. mit klaren NS "1119" und Ra2 "Pakocz", ex Metzer, ex Slg. Erivan Haub
1 Sgr. schw./feuerrot auf Luxusbrief mit idealem NS "1443" und Neben-Ra2 "Stolp" vom 21.7.1851. Einer der schönsten bekannten Briefe der guten feuerroten, ex Metzer, sign. Kruschel sowie Attest Jäschke-L. "Ein überdurchschnittlich schönes und farbtiefes Belegstück". Mi. 1800,-, ex Slg. Erivan Haub
Attest siehe Abbildungen.
1 Sgr. schw./feuerrot, angeschnittenes Exemplar einzeln auf interessantem Brief, erst als Ortsbrief mit NS "183" und K2 "Breslau" (Ankunftsstempel vom gleichen Tag) an einen Reisenden aus Fraustadt, dann mit Bartaxe "1" weitergesandt, sign. Brettl, Banker. Mi. 1800,-
1 Sgr. schw./feuerrot, schöne und typische Nuance, Kabinettstück auf Faltbrief (ohne Seitenklappen links und rechts) mit klarem NS "1362" und L2 "Schubin", sign. Kastaun. Mi. 1800,-
1 Sgr. schw./feuerrot in ungewöhnlicher Kombination mit zwei Einzelstücken 1 Sgr. schw./rosa auf Brief (zwei Falten, die Marken einwandfrei) mit NS "315" und Ra2 "Dessau" nach Harburg. Sehr seltene Auflagen-Mischfrankatur mit der "feuerroten", sign. Brettl, Grobe, R.F. Engel, ex Slg. Erivan Haub
1 Sgr. schw./lilarosa, gut gerandeter Viererstreifen (die beiden Aussenmarken Bugspuren) auf vollständigem Post-Insinuations-Document mit NS "1477" und handschriftlichem Aufgabevermerk "Tarnowitz" aus Dezember 1850. Dieses altbekannte Stück stellt die größte bekannte Einheit der ersten Auflage "lilarosa" auf Ganzstück dar, was eine nicht zu unterschätzende Seltenheit ist, da in der Frühzeit der Markenausgabe weder frankierte Auslandsbriefe noch frankierte Fahrpostsendungen möglich waren, so dass größere Einheiten als Paare dieser Marke Raritäten sind. Aus der Kuphal-Sammlung, von diesem bei Kruschel 1990 ersteigert. Sign. Kruschel und Attest Jäschke-L., ex Slg. Erivan Haub
Attest siehe Abbildungen.
2 Sgr. schw./blau per zwei (einmal Trennschnitt nur im Aussenrand = kein Mangel) auf Kabinett-Post-Ins.-Doc. 1851 mit idealen NS "960" und K2 "Mogilno", ex Metzer, sign. Kruschel, ex Slg. Erivan Haub
2 Sgr. schw./blau per zwei auf Kabinett-Post-Ins.-Doc. mit klaren NS "747" und Neben-L2 "Konitz" vom 17. Nov. 1850, seltener früher Brief vom dritten Markentag, sign. Brettl, ex Slg. Erivan Haub
2 Sgr. schw./blau, teils überrandiges Kabinettpaar auf eingeschriebenem Doppelbrief mit NS "868" und Ra3 "Lissa R.B. Posen" 1851 nach Posen, sign. Kruschel, ex Slg. Erivan Haub
2 Sgr. schw./blau, Fünferstreifen und Paar, nebst 1 Sgr. schw./rosa, auf seitlich nicht ganz komplettem Land-Expreßbrief mit NS "1450" und Ra2 "Stralsund" nach Lanken im Landbestellbezirk von Putbus auf Rügen. Zwei Marken mit je einseitig angesetztem Rand und die vierte Marke des Fünferstreifens mit zugezogenem Riß bzw. linke Marke Bugspur, dennoch ein wahrscheinlich einmaliger Landexpreßbrief mit dieser Frankatur. Das einfache Porto von Stralsund nach Putbus betrug 1 Sgr., so dass der Absender für die Strecke von Putbus nach Lanken (heute Lancken) weitere 15 (!) Sgr. Landexpreß-Botenlohn vorausfrankierte (12km Entfernung Luftlinie), insofern eine nicht erklärbare Frankatur, Attest Jäschke-L., ex Slg. Erivan Haub
Attest siehe Abbildungen.
2 Sgr. schw./blau, aufgrund der Qualität offensichtlich "wiedergefundene" sog. "Portemonnaie-Marke", diese vorschriftsgemäß noch mit NS "373" entwertet trotz Einzugs der Nummernstempel zum 31.3.1859, in Mischfrankatur mit 1 Sgr. karmin, Gittergrund, diese mit Ra2 "Elberfeld", auf Brief vom 8.4.1859 nach Pesth/Ungarn. Seltene Stempel-Kombination
2 Sgr. schw./blau, gut geschnitten, nebst sehr breitrandig achteckig geschnittenem Oktogon-Ganzsachen-Ausschnitt 4 Sgr. rotbraun, auf Prachtbriefstück (in der Durchsicht leicht getönt) mit NS "103", sign. Banker, Grobe. Mi. 500,- ++
2 Sgr. schw./blau, der amtliche Neudruck von 1864 gebraucht mit zartem blauem K2, wahrscheinlich von Berlin, nur wenige Exemplare bekannt, Mi. "-.-", ex Gunn, sign. Drahn, Kruschel
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