"Aurich", 1813, 7.4., sehr seltener roter L2 "DÉB. 124 AURICH" rückseitig auf Brief aus Paris nach Arnheim/Holland, ArGe 2250,-, Feuser 1200,-
"Hameln" und "DÉBOURSES" (1808), je klare L1 rs. auf Briefhülle mit vs. L1 "GOETTINGEN", sowie hs. "par Bodenwerder" und "Taxe d`Elze" an den Grafen von Schulenburg in Hehlen, eine große Rarität
"Hannover", (1850), äusserst seltener roter Ra3 auf dekorativer Briefhülle nach Calenberg, in rot sind nur zwei Briefe bekannt, ein Liebhaberbrief (erworben für 3500,- Euro!)
"Hannover", 1813, 31.5., klarer L1 nebst L1 "DEBOURSÉS" und Datumsstempel auf Kabinettbrief (Irrläufer) mit rotem L2 "130 QUACKENBRUCK" nach Aplern bei Hannover, geändert in Aplern bei Rodenberg (diverse Taxen), ein sehr seltenes Poststück, ArGe 09, 2250,- + 225,-
"Hannover", 1850, klarer roter K2 auf gefaltetem Kabinett-Vorschußbrief nach Hedemünden, eine der großen Vorphilatelie-Raritäten Hannovers, ein Liebhaberbrief
"Schapen", 1838, sehr seltener Negativstempel (Ra1) nebst L1 "PORTO V. LINGEN" auf kleinem Kabinettbrief nach Antwerpen, Feuser 3123-2, 1500,-, ArGe Liebhaberpreis (nur drei Abschläge bekannt)
Feldpost, 1794, 29.3., Ypern/Westflandern, kleiner, rückseitig unkompletter Brief mit sehr seltenem L1 "V.D. ARMEE" nach Lüneburg, es sind nur wenige Belegstücke bekannt, beiliegend ein Erlass, Feuser 331, 1500,-. Im Jahre 1792 veranlasste König Georg III. die Aufstellung eines Hannoverschen Korps von ca. 13.000 Mann, die im englischen Sold standen. Bei diesem Korps, welches in Flandern ab Mai 1793 einsatzbereit war, befand sich auch ein von der Königlich Kurfürstlichen Hannoverschen Post eingerichtetes Feldpostamt. Wie aus der Verordnung vom 22. Mai 1793 hervorgeht, bestand eine Briefbeförderung von Hannover bzw. Nienburg nach Lüttich und zurück zu den sich in den Niederlanden befindlichen Truppen der Hannoveraner. Von Lüttich wurden die Briefe durch die in den Niederlanden tätige Thurn und Taxis-Post zu den Hannoverschen Truppen weiterbefördert. Portofreiheit bestand für Briefe des Militärs von und bis Lüttich. Für die Weiterbeförderung in den Niederlanden verzichtete die Postverwaltung von Thurn und Taxis auf 1/4 des gewöhnlichen Portos (abgebildet im ArGe-Handbuch)
Feldpost, 1849, 20.6., kleiner Kabinett-Offiziersbrief der Mobilen Brigade mit klarem L2 "KÖN. HANNOV. FELD-POST" nach Landesbergen bei Nienburg (mit interessantem Inhalt betr. deutschem Aufstand, Frankfurter Verfassung, die Linken usw.)
Feldpost, 1858, 6.9., "LIEGNITZ", Ra2 auf Militariacouvert an Generalmajor von Sichard, z.Z. Chef des Generalstabs des 10. deutschen Bundes-Armeecorps in Hannover "oder im Lager bei Nordstemmen", vorderseitig L2 "KÖN. HANNOV. FELDPOST" und stummer Datums-K2 vom 17.9.(1858), von größter Seltenheit, Feuser 93, 3000,-. Der gleiche Stempel wurde später noch mit einem zusätzlichen blauen Zweikreisstempel ohne Ortsangabe, aber mit Datum bei einer Truppenübung des X. Bundeskorps bei Nordstemmen vom 12.-23. September 1858 eingesetzt. Rückseitig nochmals der stumme Zweikreisstempel in blau mit Datum 17.9. und Ankunftsstempel "ELZE 18. Sept.". Für die Zeit des Manövers war in Nordstemmen eine Feldpostexpedition eingerichtet worden, die von der bestehenden Postexpedition in Elze mit Arbeitshilfen versorgt wurde (ex Slg. Dieter Springer)
Feldpost, 1866, 19.6., Rossdorf (bei Göttingen), kleiner "Soldatenbrief" mit blauem K2 "K.HANNOV. FELDPOST" nach Ringelheim, es handelt sich um den ersten Verwendungstag des Stempels in diesem Krieg (Laufzeit 19.-28.6.1866, am 29.6. kapitulierte die hann. Armee in Langensalza), Feuser 91, 1500,- (nur einige Belege bekannt)
1 Ggr. schw./graublau, Kabinettstück auf Faltbrief mit seltenem L1 "Menslage" und nebengesetzt
1 Ggr. schw./graublau auf Luxusbriefstück mit schwarzem L1 "Vienenburg" voll. Aufgrund der Länge dieses Stempels ist ein vollständiger Abschlag eher ungewöhnlich!
1 Ggr. schw./graublau vom rechten Bogenrand auf Luxusbriefstück mit seltenem rotem K1 "Emden", Attest Berger
1 Ggr. schw./graublau, senkrechter Dreierstreifen in gutem, meist breitrandigem Schnitt, auf Kabinettbriefstück mit K2 "Celle", Attest Jäschke-L. Mi. 1000,- +
1 Ggr. schw./graublau, seltener senkrechter Viererstreifen vom Unterrand, allseits voll- bis breitrandig, unten mit Bogenrand, auf Briefstück mit K1 "Harburg", mittig nur im Zwischenraum Bugspur. Sign. Kruschel, Salomon, Attest Berger. Mi. 4000,-, aus der Burrus-Slg.
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