2 Sgr. schw./blau, waagerechter Viererstreifen, nur linke Marke links unten etwas berührt, sonst breitrandig, auf Brief der 3. Gewichtsstufe mit klaren NS "34" und Ra2 "Angermünde" nach Potsdam. Auf Brief seltene Einheit, Michel "-.-", sign. Kruschel, Drahn, Banker
3 Sgr. schw./gelb (rechts etwas "Lupenrand") mit hierauf sehr seltener Entwertung durch roten (!) Bahnpost-L3 "Kohlfurt-Goerlitz"
3 Sgr. schw./gelb, waagerechter Kabinett-Viererstreifen mit NS "1369" (Schwedt/Oder, die Verwendung von Viererstreifen dieser Marke in Schwedt ist mehrfach belegt). Sign. Banker
3 Sgr. schw./gelb, Kabinettstück auf entzückendem, lithographiertem Ziercouvert mit blau gedruckten Zierrändern, mit NS "103" und K2 "Berlin" nach Güstrow, weitergesandt nach Wismar und retour nach Berlin (rückseitig Eröffnungssiegel der OPD Berlin, typische Gebrauchsspuren). Ein sehr ungewöhnlicher und dekorativer Nachsende-Retour-Zierbrief aus der Kruschel-Sammlung. Attest Wasels
3 Sgr. schw./gelb, kl. behandelte Bugspur, mit sehr seltener Fremdentwertung durch taxischen Nummernstempel "300" (K1 "HAMBURG TH.&.T." als Nebenstempel) vom 2.6.1856 auf Brief nach Linz/Donau (Österreich), Attest Wasels
3 Sgr. schw./gelb per zwei auf Luxusbriefstück mit sowohl glasklaren NS "812" (Lauenburg) als Nachentwertung, als auch darunter der NS "410" (Finkenbrück, besserer Pommern-NS) als schwache Erstentwertung. Sign. Meier, Krause, Banker
3 Sgr. schw./gelb, waagerechter Siebenerstreifen nebst Paar auf rückseitig gesiegeltem Wertbrief mit NS "1421", Ra2 "Sprottau" und zartem Blaustrich, nach Breslau. Rückseitig fünf Siegel der Burggräflichen Finanzverwaltung Mallmitz. Je die rechte Marke des Paares und des Streifens berührt, sonst voll- bis breitrandig und tadellose, ursprüngliche Erhaltung. Seltene hohe reine Mehrfach-Frankatur dieser Marke (insbesondere mit dem Siebenerstreifen!), das Porto setzt sich zusammen aus 6 Sgr. für 3. Gewichts- und 2. Entfernungsstufe, plus je 2 Sgr. für je 100 Thaler Wert (also bei 1000 Thaler, eine gewaltige Summe, 20 Sgr. hier jedoch 1002 1/2 Thaler, für die letzten 2 1/2 Thaler wurden ab 1000 Thaler nur die halbe Gebühr berechnet, also weitere 1 Sgr.), in der Summe 6 + 20 + 1 Sgr. = 27 Sgr. Ein dekorativer Fahrpostbrief aus der Spahrkäs-Sammlung, Atteste Flemming und Wasels. Foto siehe Rückseite
3 Sgr. schw./goldgelb, perfekt gerandetes waagerechtes Paar mit breitem oberem Bogenrand und Reihenzahlen "8" und "9". Belanglose Vorfaltspur entlang des linken Randes, einwandfrei signiert Kruschel (27. Auktion 1988), ferner sign. Banker
3 Sgr. schw./goldgelb im Paar in Mischfrankatur mit 2 Sgr. blau auf Ganzsache 3 Sgr. gelborange, mit NS "533" und Ra3 "Greifenberg in Pom." als Paketbegleitbrief an einen Major in der Bundesfestung Mainz. Der Empfänger genoß keine Portofreiheit, so dass 11 Sgr. Porto frankiert werden mussten. Eine dekorative und seltene Mischfrankatur mit interessantem Zielort. Titelfoto des Preußen-Rundbriefes Nr. 166. Sign. Banker
3 Sgr. schw./maisgelb, voll- bis breitrandiger Fünferstreifen (kl. Beanstandung) mit NS "1369" (Schwedt), seltene Einheit. Attest Wasels
4 Pfge. grün und 2 Sgr. blau, zwei Luxusbriefstücke mit je idealem K2 "Magdeburg", sign. Engel bzw. Schmitt
1 Sgr. karmin, dünnes Papier, Luxus-Dreierstreifen mit besserem NS "1844" (Buckau) klar
2 Sgr. blau, Oberrand-Dreierstreifen auf Kabinett-Paketbegleitbrief im Damenformat mit NS "1217" und Ra2 "Reichenbach O.L." nach Brieg. Auf Ganzstück seltene Einheit dieser Marke, sign. Banker. Mi. 2500,-
3 Sgr. orange, Pracht-Viererstreifen mit paarweise aufgesetzten Ra2 "Danzig", dieser auf Paketbegleitcouvert nach Berlin. Dieses aus der Metzer-Sammlung stammende Stück hat zwar ein Attest Brettl, wir glauben aber nicht an die Zugehörigkeit zum Brief und bieten den Streifen nur als lose gestempelt an (Mi. hierfür 1000,-)
3 Sgr. orange, glatter und Gittergrund, zwei Luxusbriefstücke je mit idealem K2 "Magdeburg" voll. Sign. Brettl bzw. Schmitt
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