1/2 Gr. ziegelrot, waagerechter Viererstreifen auf Kabinettbriefstück mit klaren K1 "Rendsburg", Atteste Krug, Hennies. Mi. 900,- +
1/2 Gr. ziegelrot in wertgleicher Mischfrankatur mit 1/2 Gr. orange (kleine Tönung im Prägefeld) auf Briefstück mit K1 "Elbing" vom 16.12.72
1 Gr. rosa, Kabinettstück mit rechts 18mm breitem Bogenrand und K2 "Parchim", der Brief, zu dem diese Marke gehört, liegt bei
3 Kr. rosa kurios als Überkleber auf Baden 3 Kr. rosa, auf Kabinettbriefstück mit Baden-K2 "Ueberlingen" vom 2. Januar (wohl 1872), von diesem Ort haben wir eine weitere derartige Aufbrauchs-Frankatur registriert
10 Gr. grau und 30 Gr. blau (je Beanstandungen bzw. kleine Rep.) jeweils mit klarer und hierauf sehr seltener Hufeisenstempel-Entwertung "Danzig" vom 19. bzw. 20 Dec. 1873, offensichtlich eine nur an wenigen Tagen angewandte, nicht vorschriftsgemäße Entwertung. Der berühmte Brief aus der Hennig-Sammlung datierte ebenfalls vom 19. Dec. 1873. Ein Attest Hennies. Mi. 4900,- + (für den Hufeisenstempel-Sammler, hier Spal. 7-2, eine besondere Rarität!)
1/2 Gr. orange im Viererstreifen auf Kabinettbriefstück mit K1 "Wallmerod", von dieser Marke seltene Einheit, Atteste Krug, Hennies. Mi. 1100,-
1/3 Gr. gelbgrün, seltener waagerechter Fünferstreifen mit K1 "Haardt", die linke und zweite Marke mit kleinen Zahnverkürzungen sowie leichte Knitterspur, sonst gut. Sign. mit Fotoexp. Brettl
1/2 Gr. orange einzeln auf hübschem, manuell coloriertem Orts-Ziercouvert mit Ra2 "Charlottenburg"
1 Gr. rosa, perfektes Exemplar auf Briefstück mit sehr seltener Aushilfs-Entwertung durch Posthorn-Siegelstempel "Post-Exped. No. 36 Berlin-Görlitz B.H.". Bei Kruschel (4000,- DM!) auf S. 315 als Unikat abgebildet. Attest Krug
1 Gr. rosa (unbedeutend "runde Ecke") mit Plattenfehler "gebrochene Wertziffer 1 rechts", nebst 10 Gr. grau und 5 Gr. ockerbraun auf kompletter, gelber, ungefalteter Paketkarte aus Annaberg, 13. Dez. 1873. Dekorative Abstempelung und Anordnung der frischen Frankatur. Sowohl mit dem Plattenfehler als auch mit der frühen Verwendung des an sich erst zum 1.1.1874 eingeführten gelben Paketkarten-Formulars sehr selten. Ex Slg. Knapp (rs. Kaufvermerk von diesem "8.7.60 DM 48,- Horst Krause, Gelsenkirchen"). Attest Brugger
5 Gr. ockerbraun, perfektes Exemplar in Währungs-Mischfrankatur mit 5 Pfge. purpur (re. oben durch Randklebung zwei Zähnchen stumpf) auf blauem Vordruck-Telegramm-Couvert der Königl. Sächsischen Telegraphen-Station mit nachverw. Ra3 "Klingenberg-Colmitz", 19.IV.1875, nach Frauenstein. Völlig ursprüngliche Gebrauchserhaltung, Couvert mit leichten Faltspuren ausserhalb bzw. Papierfehler links, mit erstem R-Zettel, eine Seltenheit der Brustschild-Ausgaben (beiliegend eine Uralt-Loskarte der Auktion Martin Franke/Zittau um 1960, Zuschlag damals 75,- DDR-Mark, später Ebel 9/77 immerhin Kaufpreis fast 3000,- DM)
2 Kr. orange, gut gezähntes Kabinettstück mit K1 von Ettlingen, Attest Krug (2025) "in einwandfreier Erhaltung". Mi. 3200,-
2 Kr. orange, gut gezähntes Kabinettstück mit K1 von Offenbach, sign. Drahn, Pfenninger und Attest Krug "in einwandfreier Erhaltung. Mi. 3200,-
2 Kr. orange auf Prachtbriefstück mit klarem K1 "Darmstadt" voll, wirklich belanglose Tönung im Prägefeld, gut sign. Starauschek und Attest Sommer "sehr gut erhalten". Mi. 3200,-
9 Kr. lilabraun per zwei, nebst dreimal 7 Kr. blau sowie viermal 10 Gr. grau auf Übersee-Paketbegleitbrief von Buchen (nachverw. Baden-K1 bzw. hs. Entwertung) aus dem "Württenberger Fund" via Bremen nach Baltimore/USA. Die 10 Groschen teils mininale Randunebenheiten und leichte Tönungen, sonst gut. Seltene 179-Kreuzer-Frankatur mit den vier 10-Groschenmarken und zweimal der Nr. 27b. Ex Sammlungen Rohlfs und Haub (IBRA-Auktion 2023, Zuschlag 2500,- Euro + Aufg.). Attest Krug
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