"Wetzlar", 1767, schönes Trauersiegel, dekor. Brief (Randriß) mit Taxe "1 1/2" Batzen, "franco ffurt", nach Gehweiler/Pfalz
"Wetzlar", 1843, einmal K2, zwei seltene "Franko-Zettel" aus dem württembergischen Hall mit innen aufgeklebten Postquittungen zurück nach Braunfels
"Wissen", offensichtlich aushilfsweise zur Entwertung verwendeter Innendienst-L1 auf Wappen 2 Sgr., selten!
"Wollin", 1617, zwei mit der Post beförderte Briefe von Bürgermeister Raphael Schütte, Notarius, mit eigenhändiger Unterschrift, an Herzog Philipp zu Stettin
"Wreschen", 1831, L2 nebst Desinf.-K1 "SAN. St." auf Cholerabrief nach Posen
"Zühlsdorf", seltener neuer Grotesk-K1 klar auf Post-Ins.-Doc. zur Preußenzeit 1866
Feldpost, 1816, 1.8., Thionville, "Offiziersbrief" hs. und Negativsiegel auf Brief nach Briest bei Angermünde, innen dreiseitiges Handschreiben, angeblich vom preuß. Generalleutnant Karl Philipp von Unruh
Incoming-Mail, 1862, Brief aus Montevideo/Uruguay via Southampton nach Cöln, der Empfänger mußte "17" Sgr. bezahlen
"Berlin", 1748, Extrapost-Passierschein für vier Pferde, "königl. Preuß. Gouvernement hieselbst", ein Unikat aus dieser Zeit, ex Metzer, ex Kruschel, sign. Kruschel (26. Kruschel 1987), ex Slg. Erivan Haub
"Berlin", 1807, seltener "Grandé-Armee-Brief" mit vollständigem Inhalt nach Straßburg. Roter L2 "No. 20 PORT-PAYÉ GRANDÉ ARMEE"
"Berlin", 1847, der nur kurzzeitig verwendete Schrägschrift-Ra2 klar auf zwei sauberen Briefen (v. 12. u. 16.10.)
"ST. BAHNHOF BERLIN", L3 des Stettiner Bahnhofes klar auf Brief mit Inhalt, 11.12.1845, nach Stargardt. Es sind nur wenige Belegstücke dieses Stempels (vom 7.2.1844 bis 11.12.1845 in Gebrauch) bekannt, vorliegend zum einen besonders klarer Abschlag, dann noch auf einem Brief mit Inhalt (!), sowie der spätest bekannte Abschlag dieses Stempels (KHBW "Lp."). Ex John Gunn, ex Kuphal (Kruschel 1994 "Luxusbrief ... das schönste Stück dieser allerersten Toprarität"). Dopp. sign. Kruschel, ex Slg. Erivan Haub
"N5", kleiner Revier-K1 als Aufgabestempel auf Berliner Ortsbrief (1845), ex Metzer, ex Slg. Erivan Haub
Attest siehe Abbildungen.
"R.41/No.2", 1831, kleiner Briefsammlungs-K1 von Rüdersdorf (rs. entsprechender Siegelstempel des Amtes) auf desinfiziertem Brief mit Inhalt (kurzer Aktenschnitt) nach Berlin
"ST.P.R. 15 No. 5", K2 des Stadtpostreviers auf Quittungsmarke "No. 636" (links angeschnitten). Für jeden bei einem Stadt-Postrevier abgegebenen Brief erhielt der Einlieferer eine Quittungsmarke mit dem Stempel des Reviers. Der gleiche Stempel wurde bei Ortsbriefen auf die Vorderseite, bei Fernbriefen auf die Siegelseite gestempelt. Fernbriefe erhielten im Haupt-Postamt auf der Vorderseite einen Stempel
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