3 Sgr. orangegelb, perfektes Exemplar auf Oktogon-Ganzsache 5 Sgr. purpur (diese rückseitig ein Klappenteil nicht vollständig), mit K2 "Hamburg" als doppelt schwerer eingeschriebener Postvereinsbrief nach Prag, Attest Brettl
4 Pfge. grün, perfektes Exemplar mit blauem Hannover-K2 "Salzderhelden" (erster Monat, 16.10.1866) auf rosa Vordruck-Streifband (Inhalt nachträglich zur Dekoration) an den bekannten und auch heute noch existierenden Schnapshersteller "Underberg" in Rheinberg. Dazu eine Werbekarte um 1870 von Underberg, sowie eine dekorative Drucksachenkarte 1875 mit 3 Pfge. grün (mit Zw.) von Underberg, sign. Petry. Eine schöne Dokumentation!
4 Pfge. grün, Halbierung (!) als Postbetrug auf kompletter Drucksache mit Schleife und blauem K1 "Bremen Bahnh." nach Burgdorf. Die Marke exakt so geklebt, dass es aussieht, als wäre die andere Hälfte unter dem Streifband. Damit der Postler dieses nicht kontrollieren konnte, das Streifband "sicherheitshalber" mit dem Bogenrand einer Nr. 16 (Reihenzahlen "11" und "12") verschlossen. So konnte man für 2 Pfge. eine Drucksache versenden. In vorliegender Form Unikum!
6 Pfge. orange, Kabinettstück mit zentrischem nachverwendetem Taxis-K1 "Ohrdruf" vom 1.7.1867, dem Ersttag der Verwendung preußischer Marken im ehemaligen Taxisgebiet
6 Pfge. rotorange und 3 Sgr. ockerbraun auf Ganzsache 1 Sgr. rosa, mit Ra3 "Seehausen i.d. Altmark" 1865 nach Helgoland gelaufen. Porto 3 Sgr. bis zur Grenze und 1 1/2 Sgr. Weiterfranko, kleine Durchstich-Unebenheiten, ursprüngliche Gebrauchserhaltung
1 Sgr. karmin, Kabinettstück mit sehr seltener Entwertung durch Krone-Posthorn-Stempel der Hilfspostanstalt "Kiauten", sign. Krause
1 Sgr. karmin auf Luxusbriefstück mit Krone-Posthorn-Stempel "Ribben", seltene Entwertung der erst im Mai 1866 eröffneten ostpreußischen Expedition
1 Sgr. rosa auf Kabinettbriefstück mit seltenem nachverwendetem blauen Hannover-K2 "Gildehaus", ex Boker
1 Sgr. rosa in Mischfrankatur mit typisch rundgeschnittenem Kopf-Ganzsachen-Ausschnitt 3 Sgr. gelb auf Wappen-Ganzsache 2 Sgr. blau, mit Ra2 "Vlotho" als Paketbegleitbrief nach Lüttringhausen. Couvert rs. oben etwas unruhig geöffnet. Seltene Kombination! Attest Jäschke-L.
1 Sgr. rosa, tadellos, in Mischfrankatur mit Hannover 1 Gr. rosa (Kleinstmängel behoben) auf Großteil einer Einschreibe-Briefvorderseite mit Hannover-Ra2 "Quackenbrück 4. Oct." (1866). Eine sehr seltene und nur kurze Zeit mögliche reguläre Mischfrankatur, aus den Sammlungen "Romanow" und Boker. Sign. Drahn, Kruschel und Attest Flemming
1 Sgr. rosa in "theoretisch portogerechter Mischfrankatur" mit Taxis 1 Sgr. rosa auf zweifach gefaltetem Brief 1866 mit Ra3 "Coeln Bahnhof" nach Nassau, die Taxis-Marke jedoch nicht anerkannt und mit "6" Kreuzern Nachporto (3 Kr. Porto plus 3 Kr. Strafgebühr) belegt. Trotz kleiner, ursprünglicher Markenmängel ein seltener Brief! Attest Wasels
2 Sgr. milchiggraublau, zwei Exemplare der sog. "Hallenser Postfälschung" auf Aktenausschnitt mit Dienstsiegelstempel der Oberpost-Direktion Halle. Aufgrund der deutlich abweichenden Druckfarbe wurde amtlicherseits angenommen, dass es sich um Postfälschungen handelte und diese Marken zur Untersuchung in die Akten genommen. Hierzu existieren drei Aktenstücke durchnummeriert: "1" mit einer Einzelmarke, "2" mit einem Paar aus der Thalmann-Sammlung, der ebenso wie z.B. Paul Ohrt die Marken auch deshalb für eine Fälschung hielt, weil das Belegstück mit der Nummer "1" (Reichspostmuseum) rückseitig den Vermerk trug "Geschenk des Herrn Postrath Billig, in Halle a.S. fabriciertes Falsum. Die Täter sind mit Zuchthaus bestraft". Sowie das vorliegende Aktenstück Nr. "3" (ex Boker, Attest Bringmann). Wahrscheinlich dürfte es sich jedoch um den Druck von einer stark abgenutzten Platte oder um in Verkehr gebrachte Makulaturstücke handeln, die deutlich abweichende Druckkonturen zeigen, so dass sie in jedem Fall von philatelistischem Interesse sind! Das vorliegende Stück wurde erstmalig auf der 33. Ebel-Auktion 1951 angeboten und ist bei Thalmann auf S. 6 beschrieben und abgebildet
2 Sgr. milchiggraublau, zwei perfekte Exemplare der sog. "Hallenser Postfälschung", nebst 1 Sgr. rosa, auf Chargébrief von Halle a.S. nach Culm und mit diversen Vermerken zurück. Briefpapier unter der 1 Sgr. etwas stockig (teils abgeschwächt). Der einzige bekannte Brief mit gleich zwei Exemplaren dieser sog. "Hallenser Postfälschung", aus der Sammlung Dr. Blahak, der für diesen Brief in den 2000er Jahren 5000,- Euro bezahlte. Es dürften etwa fünf Briefe dieser Marke existieren. Aufgrund der deutlich abweichenden Druckfarbe wurde amtlicherseits angenommen, dass es sich um Postfälschungen handelte und diese Marken zur Untersuchung in die Akten genommen. Auch bekannte Philatelisten wie Thalmann und Ohrt vertraten diese These. Wahrscheinlich dürfte es sich jedoch um den Druck von einer stark abgenutzten Platte oder um in Verkehr gebrachte Makulaturstücke handeln, die deutlich abweichende Druckkonturen zeigen, so dass sie in jedem Fall von philatelistischem Interesse sind!
2 Sgr. blau, Prachtstück einzeln auf (min. getöntem) Mini-Vordruck-Streifband mit K2 "Berlin" 1863 ins dänische Glückstadt. Streifband der 2. Gewichtsstufe (15-30gr.) mit 2 Sgr., wobei je 1 Sgr. auf Preußen und Dänemark fielen. Wahrscheinlich Unikat
2 Sgr. rosa und 3 Sgr. ockerbraun auf Luxusbriefstück mit idealen vorphil. K1 "Sternberg", sign. Krause
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