3 Pfge. rosarot, Platte II, Feld 12, allseits sehr breitrandig mit Trennungslinien an allen vier Seiten, zentrischer K2 "Leipzig" aus Oktober 1850. Leichte Druckstelle und minimale Schürfung, beides nicht auffällig. Optisch eine schöne Marke. Attest Vaatz. Mi. 8500,-
3 Pfge. ziegelrot, ungebrauchtes, allseits voll- bis breitrandiges Prachtstück mit fast 4mm breitem rechtem Bogenrand. Von Platte III, Bogenfeld 15 stammend mit u.a. dem hierfür sehr deutlichen Feldmerkmal "dicker Farbpunkt im O von FRANCO", ohne Gummi und in tiefer Farbe, Randstücke des "Sachsen-Dreiers" sind selten! Sign. Dr. Pirl und Pfenninger (tiefst)
Gebiet ungebraucht komplett (!), einige wenige Werte auch postfrisch, der "Sachsen-Dreier" allseits vollrandig mit großen Gummiteilen (nicht sicher als Originalgummi nachweisbar, kleine helle Stellen, Attest Vaatz), Nr. 2II und 5 ohne Gummi. Seltenes Angebot!
3 Pfge. kirschrot, großformatige Marke einer früheren Auflage mit Ra2 "Herrnhut", jedoch repariert. Dennoch eine immer fehlende Marke! Fotoexp. Rismondo. Mi. 16.000,-
3 Pfge. bräunlichrot, allseits breitrandiges Kabinettstück mit K2 von Leipzig, alle vier Seiten (!) Schnittlinien, teils vollständig, von Platte III, Bogenfeld 7. Attest Rismondo "in einwandfreier Erhaltung". Mi. 13.000,-
3 Pfge. bräunlichrot ungebraucht (repariert und nachgummiert, dennoch eine seltene Marke). Attest Eichele (als postfrisch!). Mi. 8000,-. Zu diesem "Attest" ist eine Anmerkung notwendig: nach meinen jahrelangen Erfahrungen hat kein "Prüfer" im deutsch-sprachigen Raum soviel Schaden bei Sammlern angerichtet wie Martin Eichele. Eine statistisch gesehen unverhältnismäßig hohe Anzahl von Attesten ist sachlich falsch, ob Absicht oder Unfähigkeit, mag dahingestellt sein. Auch das vorliegende "Attest" ist unsinnig und falsch. Man keine Marke zugleich als "repariert" und "postfrisch" attestieren, weil am Postschalter - nach allgemeiner Lebenserfahrung - keine reparierten Marken verkauft werden. Zudem ist es bei einer Papier-Reparatur - wie hier vorliegend - ausgeschlossen, einen unversehrten "postfrischen" Originalgummi zu erhalten. Die Marke ist ohnehin klar erkennbar nachgummiert, die aufgetragene Gummistruktur entspricht überhaupt nicht einem klassischen Originalgummi
1 Ngr. schw./rosa, seltene wertstufen- und farbgleiche Mischfrankatur August/Johann auf Briefstück mit NS "1". Beide gut gerandet, unten Bugspur, ex Knapp
2 Ngr. schw./dunkelblau, allseits breitrandiger ungebrauchter Luxus-Achterblock ohne Gummi, wahrscheinlich ein Vorlagestück aus den Aktenbeständen. Es handelt sich um die größte bekannte ungebrauchte Einheit der Friedrich-August-Ausgabe überhaupt und um ein literatur-bekanntes Unikat (Sachsen-Handbuch von J. Herbst, S. 140), ex Sammlungen Burrus und Knapp. Maurice Burrus ersteigerte den vorliegenden Block auf der 29. Stock-Auktion 1927, neben weiteren ungebrauchten Großeinheiten, als ein Ministeriums-Archiv aufgelöst wurde. Attest Vaatz "einwandfrei ... Unikat" (zwei Falz-Viererstreifen werten schon nach Michel 15.000,-!). Foto siehe Innentitel
2 Ngr. schw./blau, seltene farb- und wertstufengleiche Mischfrankatur August und Johann (diese mittig unauffällige Papieraufspaltung) auf kleinem Briefstück, nur noch ein Brief mit dieser Kombination bekannt
2 Ngr. schw./dunkelblau in Mischfrankatur mit Johann 1 Ngr. schw./rosa, voll- bis breitrandig, auf Prachtbrief mit NS "9" und Neben-K1 "Zwickau 28. Jul. 57" nach Gartenhof (bei Nürnberg), späte Verwendung der Nr. 7 und seltene Kombination August/Johann (ex Boker), Attest BPA
3 Pfge. smaragdgrün, Kabinettstück der seltenen Nuance einzeln auf Orts-Drucksache der Firma Sodeur/Nürnberg, anläßlich des Besuches der Leipziger Messe, aufgegeben mit NS "2", wegen des mehrfachen inseitigen handschriftlichen Vermerkes "zur Messe" jedoch nicht als Orts-Drucksache anerkannt und als gewöhnlicher Ortsbrief mit 2/10 Ngr. (= 2 Pfge.) Ergänzungsporto nachbelastet. Von dieser Nuance seltenes Ganzstück, Attest Rismondo. Mi. 1800,-
3 Pfge. saftiggrün und hellgrün (linke obere Bogenecke, sehr gut gerandet!), beide I. Auflage, sowie blaugrün, II. Auflage. Drei gestempelte Kabinettstücke, sign. Bühler, Pröschold und eine Fotoexp. Rismondo. Mi. 1060,-
3 Pfge. blaugrün, weitgehend vollrandig, auf Bahnpost-Drucksache mit besserem NS "112" sowie Ra2 "Dresden B. Bahnh." und Bahnpost-K1 "Dresden-Bodenbach" 1856 nach Wien, sign. Pfenninger. Mi. 350,- + Feuser 300,- für den Stempel
1/2 bis 3 Ngr. schwarz auf weißem Kartonpapier, vier Pracht-Viererblocks mit Annullationsstrichen
1/2 Ngr. schw./grau vom Unterrand, sowie 2 Ngr. schw./hellblau, zwei Luxusbriefstücke mit zentrischem VG
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