1/2 Sgr. ziegelrot, zwei Exemplare, von verschiedenen Auflagen stammend, nebst 1 Sgr. rosa auf Brief mit Ra3 "Berlin Potsdamer Bahnh." 1859 nach Wittemoor bei Lüderitz. Die Marken (1 Sgr. min. Oberrandschürfung) waren gelöst und die beiden unteren offensichtlich zuvor auf einem anderen Brief, dies erklärt die "Mischfrankatur" versch. Nuancen der Nr. 1
Drei seltene Ortsbriefe aus Breslau mit Besonderheiten: einmal Kabinettpaar 1/2 Sgr. mit NS "183" und Neben-K2 "AUSG." als Aufgabestempel (an einen Vorfahren des bekannten Regisseurs, den Grafen Henkel von Donnersmark), der zweite Brief mit breitrandigem Kabinettstück 1 Sgr. schw./rosa und K2 "AUSG. No. 7" als Aufgabestempel, sowie perfekte 2 Sgr. schw./blau auf eingeschriebenem Retour-Ortsbrief mit NS "183" und Ra2 "Breslau", rs. roter Ra1 "Unbestellbar" und K2 "AUSG." sowie entsprechende Vermerke. Sign. Banker, im Preußen-Rundbrief Nr. 163 besprochen
1/2 Sgr. ziegelrot im Paar (linke Marke Vortrennschnitt) auf Ganzsache 2 Sgr. blau, mit NS "103" und Ra3 "Berlin Stadtpost-Exp. VIII" nach Carlsbad
1/2 Sgr. ziegelrot im Paar, links kurz berührt, sonst überrandig, auf Ganzsache 2 Sgr. blau (rs. fehlt obere Viertelklappe), mit Ra2 "Freienstein" als Wertbrief nach Berlin
1/2 Sgr. ziegelrot im gut gerandeten Viererstreifen (rechte Marke kleiner Eckbug, geringe Verfärbung) mit paarweise Ra2 "Bunzlau", sign. Pfenninger und Attest Jäschke-L. Mi. 1000,-
Attest siehe Abbildungen.
1/2 Sgr. ziegelrot und 1 Sgr. rosa (Bfst.), je Kabinettstücke mit seltener Entwertung durch Königsberger Stadtpost-K2 "St. PR. 20 No."
1/2 Sgr. ziegelrot und Paar 2 Sgr. blau, gut gerandet, auf Faltbrief (kl. Papiermgl.) von Berlin 1861 nach Bordeaux
1/2 Sgr. ziegelrot in wert- und farbgleicher Mischfrankatur mit Wappen 6 Pfge. rotorange auf Brief mit Ra3 "Hirschberg i. Schlesien", 13.11.1865, nach Liegnitz. Seltene Spätverwendung der Nr. 1 und sehr seltene wertgleiche Kombination (kl. Mgl.), Atteste Jäschke-L. und Kastaun
Attest siehe Abbildungen.
1/2 Sgr. ziegelrot auf Ganzsache 3 Sgr. gelb, mit Ra2 "Rheinberg" als Silvester-Expreßbrief nach Cöln. Rs. kleine verklebte Öffnungsmängel rund um den großen roten Firmenaufkleber der noch heute bestehenden Schnaps-Brennerei Underberg. Vs. ungewöhnlicher handschriftlicher Vermerk "Couvert wird zurückerbeten", was auf einen frühen philatelistischen Wunsch schliessen läßt. Attest Brettl
Attest siehe Abbildungen.
Fünf meist Kabinettwerte mit klaren NS, "1214", "1409", "1414", "1419" und "1512"
1/2 Sgr. ziegelrot bis 3 Sgr. schw./dunkelgelb, alle vier Werte einheitlich mit Federkreuz-Entwertung (Bahnpost)
Erster Neudruck von 1864, komplette ungebrauchte Serie, sign. Bühler und Fotokopie Befund Flemming. Mi. 420,-
1/2 Sch. ziegelrot, waagerechtes Paar mit Abart "weiter Abstand in der Mitte", von den Bogenfeldern 113 und 114 der Platte 7, auf völlig ursprünglich erhaltenem Faltbrief mit NS "435" und Ra2 "Freienwalde". Kleiner Vortrennschnitt nur im Zwischenraum, die linke Marke praktisch zwangsläufig leicht berührt, da sich an dieser Stelle der enge Abstand befand und eine der beiden Marken praktisch immer berührt geschnitten wurde. Der weite Abstand ist auf Brief sehr selten, wir haben nur noch drei weitere Briefe registriert, Attest Brettl. Mi. 7500,-
Attest siehe Abbildungen.
1/2 Sgr. ziegelrot, der Neudruck von 1864 im postfrischen Oberrand-Viererstreifen mit Teilen der Reihenzahlen "2" bis "5", Mi. lose 800,- ++
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