"Berlin", 1748, Extrapost-Passierschein für vier Pferde, "königl. Preuß. Gouvernement hieselbst", ein Unikat aus dieser Zeit, ex Metzer, ex Kruschel, sign. Kruschel (26. Kruschel 1987), ex Slg. Erivan Haub
"Berlin", 1807, seltener "Grandé-Armee-Brief" mit vollständigem Inhalt nach Straßburg. Roter L2 "No. 20 PORT-PAYÉ GRANDÉ ARMEE"
"Berlin", 1847, der nur kurzzeitig verwendete Schrägschrift-Ra2 klar auf zwei sauberen Briefen (v. 12. u. 16.10.)
"ST. BAHNHOF BERLIN", L3 des Stettiner Bahnhofes klar auf Brief mit Inhalt, 11.12.1845, nach Stargardt. Es sind nur wenige Belegstücke dieses Stempels (vom 7.2.1844 bis 11.12.1845 in Gebrauch) bekannt, vorliegend zum einen besonders klarer Abschlag, dann noch auf einem Brief mit Inhalt (!), sowie der spätest bekannte Abschlag dieses Stempels (KHBW "Lp."). Ex John Gunn, ex Kuphal (Kruschel 1994 "Luxusbrief ... das schönste Stück dieser allerersten Toprarität"). Dopp. sign. Kruschel, ex Slg. Erivan Haub
"N5", kleiner Revier-K1 als Aufgabestempel auf Berliner Ortsbrief (1845), ex Metzer, ex Slg. Erivan Haub
Attest siehe Abbildungen.
"R.41/No.2", 1831, kleiner Briefsammlungs-K1 von Rüdersdorf (rs. entsprechender Siegelstempel des Amtes) auf desinfiziertem Brief mit Inhalt (kurzer Aktenschnitt) nach Berlin
"ST.P.R. 15 No. 5", K2 des Stadtpostreviers auf Quittungsmarke "No. 636" (links angeschnitten). Für jeden bei einem Stadt-Postrevier abgegebenen Brief erhielt der Einlieferer eine Quittungsmarke mit dem Stempel des Reviers. Der gleiche Stempel wurde bei Ortsbriefen auf die Vorderseite, bei Fernbriefen auf die Siegelseite gestempelt. Fernbriefe erhielten im Haupt-Postamt auf der Vorderseite einen Stempel
"Berlin Entlastet", 1856, seltener Retour-K2 auf Retourbrief aus Wohlen/Schweiz (K1) nach Berlin und zurück, zahlreiche Taxen und Stempel, hs. "nicht zu ermitteln"
"Berlin Post-Exp. 3", Ra3 vom 10. und 11.2.1863 auf beigem portofreiem Couvert mit Vordruck eines Reichstags-Abgeordneten nach Coeslin
"Berlin Post-Exp. 8", Ra3 vom 11.8.1862 auf Brief (kl. Tesaspur), Preußen-Stempel mit Jahreszahlen wurden erst Anfang August 1862 eingeführt, es handelt sich um einen der frühesten Belege für Stempel mit Jahreszahlen überhaupt! (Ersttag 6.8.62)
"Berlin Stadtpost-Exp. I", Ra3 auf Couvert via Aachen (K2 "Aachen 5 Cts.") nach Richmond/Virginia (1863), Südstaaten der USA
"Berlin", (1853), K2 auf bar bezahltem Expreßbrief nach Zehlendorf mit Bartaxe "1/ 2 1/2" und Hinweis "franco inkl. Bestellgeld", so ungewöhnlich!
"Berlin", 1856-1859, K2 auf zwei portofreien Paketbriefen mit lith. Vordruck "Angelegenheit des Evangelischen Bücher-Vereins"
"Berlin", 1867/72, blauer K1 des Hofpostamtes auf zwei Postvorschuß-Vordruckbriefen, KHBW 8a, zur Zeit des Deutschen Reiches bisher unbekannt (nur bis 7.12.71 gelistet)
"Berlin", ca. 1854-61, 46 Briefe aus einer Korrespondenz nach England (wenige Briefe Papiermängel), versch. Stempel (Stadtpost-Exp., Anhalter und Potsdamer Bahnhof), versch. Laufwege, Doppelporto etc., interessantes Studienobjekt
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