3 Sgr. dunkelorange, dünnes Papier, waager. Paar mit geradem Ra2 "Ronsdorf", rechts berührt, sonst gut. Von dieser Nuance seltene Papierbesonderheit, sign. Engel
4 Pfg. hellgrün mit klarem K2 "Coblenz" auf weißem Kabinett-Vordruck-Streifband an den "Vorstand der Schützen-Gesellschaft" nach Berleburg
4 Pfge. grün einzeln auf Kabinett-Ortsbrief mit Ra2 "St. Breslau" 1861. Das moderierte Porto von 4 Pfge. für Ortsbriefe galt nur bei der Aufgabe von mindestens 100 Briefen, mit dieser Marke lag bisher keine Einzelfrankatur vor, siehe Notiz im Michel-Spezial ("-.-"). Sowohl der Inhalt (individuelle Steuerfestsetzung) als auch der vorderseitige Rötelstrich bestätigen die Zuordnung als Ortsbrief, sign. Kruschel, ex, Baldus, ex Metzer, ex Spahrkäs (das damals noch existierende Attest Flemming mit Bestätigung als Ortsbrief ist leider nicht mehr vorhanden), ex Slg. Erivan Haub
Attest siehe Abbildungen.
4 Pfge. grün, breitrandiger Kabinett-Dreierstreifen mit Ra2 "Loitz", sign. Krause. Mi. 300,-
4 Pfge. grün im Dreierstreifen (Vortrennschnitt nur im Zwischenraum) auf Kabinettbrief mit Orts-K2 "Pr. Friedland" mit Jahreszahl "63", seltene Spätverwendung dieser Marke, dieser Stempel ist bei Münzberg nicht belegt, ex Metzer (von ihm erworben 240. Köhler-Auktion 1983), ex Slg. Erivan Haub
4 Pfge. grün im Dreierstreifen, nebst linkem Randstück 1 Sgr. karmin (Plattenfehler "dickes K"), auf Prachtcouvert mit Ra2 "Stettin" nach Berlin, ex Metzer, sign. Pfenninger, Kruschel, Köhler, Starauschek. Couvert innen gestützt und die rs. obere Viertelklappe versehentlich vertauscht befestigt, ebenso waren die Marken gelöst und sind wieder befestigt, ex Slg. Erivan Haub
4 Pfge. grün, allseits voll-, meist breitrandiger Sechserstreifen auf Faltbrief mit paarweise aufgesetzten Ra2 "Lübbecke" nach Osnabrück. Der Streifen weist eine Bugspur auf und ist ehemals gelöst gewesen und anschließend etwas versetzt nach unten replatziert, dennoch auf Brief eine sehr seltene Einheit (gut sign. Kastaun), ex Slg. Erivan Haub
4 Pfge. grün, ungebrauchtes Kabinettstück mit großen Teilen des Originalgummis, mit dem amtlichen Versuchs-Liniendurchstich, der Anfang Sommer 1861 mit einer vom Maschinenbauer Sutter gelieferten Durchstichsform versuchsweise an einigen Werten der Nr. 9 durchgeführt wurde. Gemäß Literatur sind hiervon sechs Exemplare registriert, die alle die gleiche Durchstich-Zentrierung zeigen (siehe z.B. Los 175/220. Rauhut + Kruschel, sowie das Paar aus der Metzer-Sammlung) und offensichtlich ursprünglich zusammengehörten. Sign. Krause. Mi. "-.-". Das vorliegende Stück stammt aus der in der 143. Köhler-Auktion versteigerten Wedgemoore-Sammlung, in der auch das Paar dieser Marke angeboten wurde, ex Slg. Erivan Haub
4 Pfge. dunkelgrün, typische Stufe im Übergang, einzeln auf Retour-Drucksachenschleife mit Ra2 "Gleiwitz"
40 Werte der Kopfausgabe 1, 2 u. 3 Sgr. Gittergrund, sowie viermal Nr. 16, alle mit vom Sammler bestimmten (und teils durch Herrn Flemming bestätigten) neuen Plattenfehlern bzw. Stücken, die noch Plattenfehler werden könnten. Interessante Studienpartie!
1 Sgr. blaßrosa, sehr große linke obere Bogenecke mit Bahnpost-Ra3 "Breslau-Myslowitz", links unten "Lupenrand", aus der Boker- und der ersten Blecher-Slg. (Morgenbesser 1949), ex Slg. Erivan Haub
1 Sgr. rosa (Marke war gelöst und replatziert) mit seltenem Ra1 "Franco Stadtbrf." als Entwertung, K2 "Berlin" nebengesetzt, auf gefaltetem Ortsbrief nach Berlin-Gesundbrunnen (rs. sehr seltener Ra4 von dort), ein äusserst seltenes Belegstück für die Stempelbesonderheit (erworben Erhardt 1986 für DM 12.000,- + Aufg.), ex Slg. Erivan Haub
1 Sgr. rosa (links oben "Lupenrand") mit Falz auf zugehörigem Briefstück mit seltenem vorphil. K2 "Kath. Hammer", ex Slg. Erivan Haub
1 Sgr. rosa auf Luxusbriefstück mit seltenem Ra2 "Ellrich"
1 Sgr. rosa mit Falz auf Prachtbriefstück mit zartem Teilabschlag des roten Bahnpost-Ra3 "Goerlitz-Kohlfurt", sign. Pfenninger
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